Vorteile von Vitamin d3

Vorteile von Vitamin d3

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird auch zu den Hormonen gezählt. Es kann größtenteils im Körper mithilfe von Sonnenlicht gebildet und/oder mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamin D ist auch als Calciferol bekannt. Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin im klassischen Sinne, sondern ein Hormon, da es unter günstigen Bedingungen bei Sonneneinstrahlung vom Körper selbst synthetisiert wird.

Funktionen von Vitamin D3:

Vitamin D3 ist zusammen mit einer Reihe anderer Faktoren maßgeblich an der Regulation des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels beteiligt und fördert deren Aufnahme im Darm. Damit unterstützt es maßgeblich die Mineralisierung der Knochen und beeinflusst verschiedene Hormone. Vitamin D ist auch am Muskelstoffwechsel und an der Abwehr von Infektionen beteiligt. Es erfüllt viele Aufgaben in unserem Organismus: Es stärkt zum Beispiel die Knochen, beeinflusst die Muskelkraft und trägt zur Erhaltung gesunder Zähne bei. Einige Studien deuten darauf hin, dass das sogenannte Sonnenvitamin wichtig für die kardiovaskuläre Gesundheit und das Immunsystem ist und das Risiko für einige Krebsarten verringern kann.

Vitamin D - Die richtige Zufuhr

Die Einnahme von Vitamin D ist eine hervorragende präventive, aber auch therapeutische Maßnahme. Denn ob es sich um erhöhte Infektanfälligkeit, Autoimmunerkrankungen, degenerative Beschwerden oder Probleme wie Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen und Demenz handelt, ein Vitamin-D-Mangel ist meist ursächlich am Geschehen beteiligt. Wir erklären, wie Sie einen Vitamin-D-Mangel mit einem Heimtest feststellen können, wie viel Vitamin D3 Sie brauchen und wie Sie es richtig mit Kalzium, Magnesium und Vitamin K kombinieren.

Zu viel/zu wenig Vitamin D:

 

Zu viel Vitamin D

  Ein Zuviel an Vitamin D ist selten. Allerdings ist sowohl eine massive akute als auch eine langfristige Überdosierung gefährlich. Der daraus resultierende Anstieg des Kalziumspiegels im Blut kann zu vermehrter Urinausscheidung, Übelkeit, Erbrechen und sogar Nierensteinen führen - in extremen Fällen zu Nierenversagen und Tod.

Zu wenig Vitamin D

  Zu wenig Vitamin D hat negative Auswirkungen auf den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel und damit auf das Knochengleichgewicht. Ein Vitamin-D-Mangel im Körper kann verschiedene Ursachen haben. Gefährdet sind zum Beispiel Menschen, die sich tagsüber selten lange im Freien aufhalten, wie ältere Menschen oder Kleinkinder. Bei Kleinkindern kann eine Unterversorgung zu der Vitaminmangelkrankheit Rachitis führen. Dabei werden die Knochen nicht richtig mineralisiert, sie werden weich und verformen sich (z. B. rachitischer Rosenkranz, O-Beine, verzögerter Verschluss der Fontanelle). Bei Erwachsenen führt ein schwerer Mangel über einen längeren Zeitraum zu Umbauprozessen und Demineralisierung Verlust oder Verarmung an Mineralien der voll entwickelten Knochen (Osteomalazie). Bei älteren Menschen kann ein Vitamin-D-Mangel - zusammen mit anderen Faktoren - mit der Entwicklung von Osteoporose in Zusammenhang stehen und diese auch beschleunigen. Weitere Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel sind eine verminderte Muskelkraft und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Vitamin D - Berechnen Sie die richtige Dosierung

Die Berechnung der Vitamin-D-Dosis für die Anfangstherapie. Um den Vitamin-D-Spiegel um 1 ng/ml zu erhöhen, werden bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm 10.000 IE benötigt. Bei einem anderen Körpergewicht muss der Wert proportional neu berechnet werden, wobei 7.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten werden dürfen. Wenn Sie beispielsweise 70 kg wiegen, einen Vitamin-D-Sofortwert von 15 ng/ml haben und einen Wert von 35 ng/ml erreichen möchten, dann wählen Sie eine Einzeldosis von 200.000 IE als Anfangstherapie. Wenn Sie nur 60 kg wiegen, dann nehmen Sie etwa 170.000 IE zu sich.

Vitamin D - ein Mangel ist weit verbreitet

Vitamin D ist kein echtes Vitamin. Während echte Vitamine mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, kann sich der Körper auch allein durch Sonnenlicht ausreichend mit Vitamin D versorgen, denn Vitamin D wird unter dem Einfluss von UVB-Strahlung in der Haut gebildet. In Mitteleuropa funktioniert das allerdings nur im Sommer (etwa von April bis September) - und auch nur dann, wenn man nicht ständig Sonnencreme aufträgt, da diese die Vitamin-D-Bildung hemmt. In der übrigen Zeit des Jahres steht die Sonne zu tief, um genügend UVB-Strahlung zur Erde zu schicken. In Mitteleuropa kann man sich daher nur dann gut mit Vitamin D3 aus der Sonne versorgen, wenn man sich in der warmen Jahreszeit viel im Freien aufhält, um die Speicher ausreichend aufzufüllen, damit man über den Winter kommt. Vielen Menschen gelingt dies jedoch nicht, woran der moderne Lebensstil mit täglichem Aufenthalt in geschlossenen Räumen nicht ganz unschuldig ist. Deshalb leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin-D-Mangel. Vitamin D 10000 oder Vitamin D3 20000 k2 ist ein Ergänzungsmittel für Sportler.  

Vitamin-D-Überdosierung durch Nahrung oder Sonne?

Da Vitamin D kaum in der Nahrung vorkommt, ist es fast unmöglich, eine Überdosis Vitamin D zu bekommen. Auch eine Überdosierung von Vitamin D durch Sonneneinstrahlung ist fast nie möglich. Offenbar verfügt der Körper über Schutzmaßnahmen, die die Vitamin-D-Bildung über die Haut stoppen, sobald ein ausreichend hoher Serumspiegel erreicht ist. An einem sonnigen Sommertag nimmt der Körper daher selten mehr als 10.000 IE Vitamin D auf, und das auch nur, wenn man den ganzen Tag fast unbekleidet (Badehose/Bikini) in der Sonne verbringt.Als Nahrungsergänzungsmittel können Sie Vitamin d 30.000 oder höhere Dosen von Vitamin d3 50.000 iu wählen.  

 

Vitamin-D3-Hauptnahrungsquellen

  Die wichtigsten Nahrungsquellen für Vitamin D3 sind Fisch, Leber, Öl, Eigelb, Butter und Huhn usw. Stellen Sie Ihr eigenes Vitamin-D-Präparat aus Pilzen und der Sonne her. Wie Sie Ihr eigenes natürliches Vitamin D aus Pilzen herstellen können, haben wir hier beschrieben: Rein pflanzliche Quelle für Vitamin D: Pilze. Natürlich kann man mit dieser Methode nicht gezielt einen bestimmten Vitamin-D-Spiegel erreichen, da man den tatsächlichen Vitamin-D-Gehalt der Pilze nicht kennt, aber man kann die entsprechend zubereiteten Pilze regelmäßig in den Speiseplan einbauen, sodass man langfristig nur noch gering dosierte oder gar keine Ergänzungsmittel mehr einnehmen muss.

Besserer Schlaf

Mehr Energie

Weniger Stress